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Das Gut liegt im äußersten Südosten von Extremadura, im Norden von Córdoba und Sevilla, in einer für den Übergang zwischen den großen Flachregionen im Süden von Badajoz und den Ausläufern der Gebirge in den genannten andalusischen Provinzen typischen Landschaft. D.h., hier finden wir ein praktisch flaches Gelände vor, auf dem Getreide und gelegentlich auch Oliven in kleinen Höfen angebaut werden, auf der anderen Seite aber treffen wir auf Weidegebiete mit Steineichenwäldern und Buschwerk, die für die Sierra Morena typisch sind.
Im großen Flachland von Azuaga entspringen, untereinander konkurrierend, die Gewässer Matachel, der zum Guadiana fließt, und der Bembézar, ein Zufluss des Guadalquivir. Das erstgenannte entspringt im Norden in einer lieblichen Landschaft, das zweite sucht schnell den Süden der Gebirge von Córdoba
Typisch sind die schönen weißen Dörfer der Provinz mit gotischen und neoklassischen Kirchen, zahlreichen Plätzen und gut erhaltene Ecken im Mudejarstil, insbesondere der Arkadenplatz von Llerena, neben der mitMauer umgebenen Gruppe. Die Türme und Glockentürme sind die Wahrzeichen der Ortschaft.
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In Azuaga findet man immer noch Reste der Burg auf dem Hügel Miramontes, es ist aber in Reina, wo noch eine arabische Alcazaba mit beeindruckender Aussicht erhalten ist. An ihrem Fuß befinden sich die Ruinen der römischen Stadt Regina mit Theatern und Palästen, die ihre Blütezeit im 1. Jahrhundert n.Chr. erlebte.
Etwa 40 km entfernt, in Fuente del Arco, befinden sich die Minen Jayona, mit einer langen Geschichte und Ernennung zum natürlichen Denkmal durch die Landesregierung von Extremadura im Jahr 1998. Gegenwärtig wird mit der Wiederherstellung der Trasse der alten Schmalspureisenbahn zwischen diesem Ort und Peñarroya-Pueblonuevo als grüner Korridor begonnen.
In Berlanga lohnt ein Besuch des Forstparks Quinientas, ein Kiefernwald mit umfassender Fauna. Im gesamten Flachland sieht man immer wieder Scharen von Kranichen, Trappen und Enten, neben Gelbschnabelgruppen im Winter.
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In Azuaga, einem Landwirtschaftsore seit seinem Ursprung, auch wenn hier seit einigen Jahrzehnten der Bergbau betrieben wird, lohnt ein Besuch im reichhaltigen und gepflegten Völkerkundemuseum. Ein Muss ist der Besuch in der Mudejarkirche „Nuestra Señora de la Merced“ und die beeindruckende gotische Fassade von „Nuestra Señora de la Consolación“.
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